Was ist bei einer Mietwagen-Buchung zu beachten?

Einen Mietwagen zu buchen ist für die meisten Reisenden inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Gerade dann, wenn man sich im Urlaub flexibel und unabhängig bewegen möchte, gibt es kaum eine bessere Lösung als ein Mietauto. Man muss sich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen, kann problemlos auch abgelegene Orte besuchen und spart häufig viel Zeit. Allerdings gibt es einige Punkte, auf die vor der Anmietung eines Fahrzeugs geachtet werden muss. Wir zeigen, welche Aspekte wichtig sind.

Die wichtigsten Punkte bei der Mietwagenbuchung

Mietwagengesellschaften gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und genau deshalb ist es für so manchen Verbraucher alles andere als einfach, den richtigen Anbieter auszuwählen. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie im Ausland unterwegs sind, ist es meist besser, sich für einen großen und namhaften Anbieter zu entscheiden. Gibt es Komplikationen oder hat man Fragen, kann man sich dann meist auf ein gutes Servicenetzwerk verlassen – oft sogar mit Ansprechpartnern in Deutschland. Zudem sind auch die Verträge meist in deutscher Ausführung vorhanden, so dass man nichts unterzeichnen muss, was man nicht versteht.
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Der Mietwagenvertrag sollte stets aufmerksam durchgelesen werden, denn hier verstecken sich häufig Zusatzkosten, mit denen man nicht rechnet. Oft verlangen Mietwagenanbieter Aufschläge für junge Fahrer unter 25 Jahren, Extrakosten für Zweitfahrer oder buchen einfach ungefragt teure Extras hinzu. Erkennt man dies erst, wenn der Vertrag bereits unterzeichnet und der Wagen angemietet worden ist, ist es meist zu spät, noch etwas daran zu ändern. Teuer wird es meist ebenso, wenn das Fahrzeug später als geplant oder an einem anderen Ort abgegeben wird. In diesem Fall müssen Mieter mit einem dreistelligen Betrag rechnen – eine böse Überraschung.

Für Reisende gibt es darüber hinaus noch einen entscheidenden und häufig missachteten Aspekt: Plant man mit seinem Mietwagen längere Touren, wie z.B. in die USA, ist es besonders wichtig, auf den Zusatz „unbegrenzte Kilometer“ zu achten. Dann kann man mit dem Auto so weit fahren, wie man möchte, ohne ab einer bestimmten Distanz einen Aufpreis bezahlen zu müssen. Ist diese Klausel nicht im Vertrag enthalten, kann es sein, dass die Mietwagenfirma für jeden zusätzlich gefahrenen Kilometer Extrakosten verlangt – und das kann sehr teuer werden.

Das Fahrzeug vor der Anmietung genau prüfen

Ein Muss ist es, das Fahrzeug vor der Nutzung akribisch auf Schäden zu überprüfen. Auch wenn der Mitarbeiter der Mietwagengesellschaft einem vertrauensvoll bescheinigt, dass keine Schäden vorhanden sind, kann dies trotzdem der Fall sein. Das Problem dabei: Sind diese Schäden nicht bereits vor der Anmietung protokolliert worden, kann man selbst dafür haftbar gemacht werden. Nehmen Sie sich also Zeit, um einmal komplett um das Auto herumzulaufen und den Lack, den Reifenzustand, den Füllstand der Bremsflüssigkeit und des Kühlwassers sowie weitere wichtige technische Aspekte zu prüfen. Sollte etwas nicht stimmen, muss die Mietwagenfirma darüber umgehend in Kenntnis gesetzt werden. Was sonst noch bei einer Anmietung in Deutschland zu beachten ist, lesen Sie hier.

Die Versicherung – das Wichtigste bei der Anmietung eines Mietautos

Das Thema Versicherung ist von besonderer Wichtigkeit, wenn es darum geht, ein Fahrzeug anzumieten. Denn natürlich kann jederzeit und überall völlig unerwartet etwas geschehen. Ist man dann nicht abgesichert, bleibt man im schlimmsten Fall auf sehr hohen Kosten sitzen. Deshalb ist es wichtig, bereits beim Vergleich verschiedener Mietwagenfirmen darauf zu achten, dass die Deckungssumme der Versicherung hoch genug ist, um Sach- und Personenschäden sicher abzudecken. Grundsätzlich sollte diese nicht weniger als eine Million Euro betragen.

Idealerweise beinhaltet die Versicherung auch einen Schutz für Reifen, Glas und Unterboden. Besonders wichtig: Es sollte sich um eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung handeln. So bezahlt man bei der Buchung zwar einige Euro mehr, muss sich dann aber später keine Gedanken darum machen, falls wirklich etwas passieren sollte. Dann trägt die Versicherung die Kosten vollständig und man kann dafür nicht haftbar gemacht werden.

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