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Abracar Bewertung und Erfahrungen

Inhalt:

Abracar – unser eigener Erfahrungsbericht

Unser Vorhaben bestand darin, unseren Skoda Yeti mit Dieselmotor zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen. Das Problem war jedoch, dass es sich um einen Motor handelte, der auch vom Dieselskandal betroffen war. Wir haben es versucht, unseren Gebrauchtwagen über abracar zu verkaufen. Wie dies genau vonstatten ging und welchen Preis wir erzielen konnten, haben wir nachfolgend näher beschrieben und auch in einer Videodokumentation festgehalten.

Tipp vorab: erstmal Auto bewerten lassen

Was ist das Besondere an Abracar?

Der gängigste weg ist noch immer der, sein Auto über eine der bekannten Autobörsen (mobile.de, autoscout24, ebay-kleinanzeigen) anzubieten. Dabei treten meist zwei grundsätzliche Herausforderungen auf. Das erste Problem ist, einen angemessenen Preis für den Gebrauchtwagen zu ermitteln. Wird der gewünschte Preis zu hoch veranschlagt, melden sich keine Interessenten. Andererseits möchte aber auch keiner sein Fahrzeug unter Wert veräußern. Das zweite Problem besteht darin, dass der Verkäufer mitunter endlose Gespräche mit Interessenten führen muss. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern es strapaziert auch die Nerven.

Abracars Auszeichnung als Fairness-Autoankäufer

Abracars Ansatz hingegen ist der, dem privaten Verkäufer diesen ganzen Stress abzunehmen. Die einfache Kontaktaufnahme mit diesem Portal, das auch zur Allianz gehört, reicht aus. Dann hat der Verkäufer nichts weiter mit dem Verkauf zu tun. Ob das alles wirklich so klappt, oder ob es irgendwelche Probleme bei dieser Art des Verkaufs gibt, wollten wir beim Verkauf unseres Skoda Yeti genauer herausfinden.

Wie hoch bewertet Abracar mein Auto?

Im ersten Schritt war es uns möglich, online eine Werteinschätzung durchführen zu lassen. Diese Online-Preisermittlung dient sozusagen als Startpreis. Als Referenz zogen wir die allseits bewährte Schwacke-Liste zurate. In der Schwackeliste erfuhren wir, dass der Einkaufspreis für unseren Skoda Yeti aus dem Baujahr 2010 mit einer Laufleistung von 153.000 Kilometern bei 6.800 Euro liegt. Als Händlerverkaufspreis wurde dort ein Wert von 8.650 Euro genannt. Die kostenlose Onlinebewertung von abracar schätzte unser angebotenes Fahrzeug mit einem Wert von 8.700 Euro ein. Die ermittelten Preise sind also nahezu identisch. Das zeugt von einer hohen Professionalität. Bei dieser Bewertung fiel uns aber noch eine Besonderheit auf. Bei abracar wurden auch einzelne Ausstattungsmerkmale in die Bewertung mit einbezogen. Das ist bei vielen anderen Portalen nicht der Fall.

Falls auch Sie Ihren Gebrauchtwagen von abracar einschätzen lassen möchten, können Sie gerne das auf dieser Seite vorhandene Formular nutzen. Dieses wurde uns freundlicherweise von abracar zur Verfügung gestellt. Die Bewertung erhalten Sie dann per E-Mail. Uns wurde von abracar versichert, dass die geltenden Datenschutzrichtlinien eingehalten werden. Daher können Sie bedenkenlos Ihre E-Mail-Adresse eingeben. Diese wird nicht an Dritte weitergegeben.

So ging es dann weiter

Nachdem wir dann Kontakt mit abracar aufgenommen hatten, dauerte es nicht mehr lange, bis ein Gutachter zu uns nach Hause kam. Er hat selbstverständlich zuvor mit uns einen Termin vereinbart. Die Gutachter, die von abracar beauftragt werden, sind ausgebildete Sachverständige. Das ist schon bei dem professionellen Vorgehen sofort spürbar. Dem Gutachter fielen sofort die vor kurzem angebrachten Neuteile auf. Er machte nur eine kurze Probefahrt, um sich von dem technischen Zustand des Fahrzeugs zu überzeugen.

Anschließend machte der Gutachter zahlreiche Fotos von unserem Skoda Yeti. Eigentlich war alles ganz schnell erledigt. Aus den von unserem Fahrzeug gewonnenen Daten erstellte er eine sechsseitige Dokumentation. Auf weiteren 14 Seiten schickte er dann die Fotos an abracar. Daraus wurden dann auf allen gängigen Portalen Anzeigen geschaltet. Besonders vorteilhaft ist, dass dieser Anbieter bei nahezu allen bekannten Verkaufsportalen Premiumaccounts betreibt. Dadurch wird eine große Zielgruppe angesprochen. Zudem verfügt abracar über einen großen Pool an Interessenten, die schon nach möglichen Fahrzeugen gefragt haben.

Wir brauchten uns um nichts weiter zu kümmern. Nach ein paar Tagen bekamen wir dann Bescheid, dass ein Interessent unseren Yeti zu einem Preis von 7.500 Euro erworben hat. Damit war der gesamte Verkaufsprozess für uns abgeschlossen, ohne dass wir in irgendeiner Form Stress hatten. Zudem erzielten wir einen überdurchschnittlich hohen Verkaufspreis für unseren Gebrauchtwagen.

Vor- und Nachteile von Abracar

Im Gegensatz zu anderen Ankaufsportalen verkaufen wir unseren Gebrauchtwagen nicht direkt an abracar. Dieser Anbieter dient nur als Vermittler. Er ist den Verkäufern sozusagen beim Verkauf der Fahrzeuge behilflich. Der Fahrzeugverkauf erfolgt mit höchster Professionalität. Das beginnt schon damit, dass die Interessenten sich nicht direkt an den Fahrzeugverkäufer wenden, sondern alle Einzelheiten mit den Verkaufsprofis von abracar klären.

Wie hoch ist die Provison bei abracar?

Zudem ist abracar immer bemüht, einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen. Der Grund für dieses besondere Engagement ist, dass abracar eine Provision von vier Prozent des Verkaufspreises berechnet. Die Verkaufsprovision ist allerdings bei 999 Euro gedeckelt. Das bedeutet, wer ein besonders teures Fahrzeug verkauft, braucht maximal 999 Euro, für diesen Service zu entrichten. Die Mindesthöhe der Provision beträgt 399 Euro.

Die Höhe der Verkaufsprovision wirkt vielleicht etwas abschreckend. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, welchen umfangreichen Service dieses Portal bietet. Wie schon bereits beschrieben, kommt der Gutachter direkt nach Hause. Der Verkäufer muss sein Fahrzeug nirgends hinbringen. Dann werden die Anzeigen professionell erstellt und die komplette Kommunikation mit den Kunden wird von abracar übernommen. Das ist jedoch noch nicht alles.

Abracar erstellt einen rechtssicheren Kaufvertrag. Damit sind sowohl der Verkäufer als auch der Käufer aus rechtlicher Sicht immer auf der sicheren Seite. Auch die Bezahlung erfolgt über ein sicheres System. Erst dann, wenn das Fahrzeug bezahlt ist, kann es von dem Käufer abgeholt werden. Kurzfristige und völlig unerwartete Nachverhandlungen fallen weg. Zudem bietet abracar dem Käufer eine Garantie von 60 Tagen nach der Fahrzeugübergabe an. Sollten wider Erwarten schon nach kurzer Zeit Schäden an dem verkauften Fahrzeug auftreten, kann der Verkäufer nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.

Bei allen diesen Vorteilen fragen sich jetzt viele Leser, wo denn der Haken ist? Der einzige Haken besteht darin, dass nicht alle Fahrzeuge über abracar verkauft werden können. Gebrauchtwagen, die schon älter als 15 Jahre sind oder schon eine Laufleistung von mehr als 200.000 Kilometern haben, werden von abracar in der Regel nicht vermittelt. Das Gleiche gilt auch für Unfallwagen sowie für Fahrzeuge, die nicht mehr fahrtüchtig sind.

wirkaufendeinauto – Erfahrungen sowie Tool-und Praxistest

Vorab bedanken wir uns bei unseren Lesern für die vielen Erfahrungsberichte zu wirkaufendeinauto. Diese können unter „Antworten“ eingesehen werden. Neue Erfahrungen aus 2018 werden wie immer nach Prüfung innerhalb weniger Stunden freigegeben.

Unser Praxistest von wirkaufendeinauto.de

Autointeressierte werden aktuell an den verschiedensten Stellen mit wirkaufendeinauto- Bannern oder Textwerbungen bei Google konfrontiert. In Foren wird wild und auch sehr konträr über wirkaufendeinauto.de diskutiert. Handelt es sich hier um einen seriösen Anbieter, bekommt man wirklich angemessen seinen Wagen bezahlt, wie profesionell ist die Abwicklung? Ist wirkaufendeinauto vielleicht sogar eine ernsthafte Alternative zum herkömmlichen Autoverkauf, der gerade für Privatleute doch oft mit gemischten Gefühlen verbunden ist (Fremde Leute schauen mein Auto an, klappt die Geld- und Fahrzeugübergabe etc.)?

Wieviel ist Ihr Auto wert? Kostenloser Rechner 2019

Dieser Rechner ist nah dran am Schwackelistenpreis, liegt zumeist noch etwas höher als wirkaufendeinauto. Nach der kostenlosen Bewertung kann Ihr Auto zum errechneten Preis in die Vermarktung gehen. Wir dürfen diesen Rechner dank abracar (Allianz) unseren Nutzern kostenfrei zur Verfügung stellen.

Wir wollten es genauer wissen und haben uns selbst ein Bild gemacht, um diese Fragen zu beantworten. Dazu haben wir uns auf einen „Undercover“- Test begeben, um an dieser Stelle darüber berichten zu können.

Vorab hier schonmal eine kleine Bildstrecke.

Als Testwagen haben wir unseren Skoda Fabia ins Rennen geschickt, mit der ein oder anderen Delle und Beule, Altersspuren etc. Den Wagen haben wir vor dem Test neu „TÜVen“ lassen, d.h. HU und AU wurden abgenommen. Zusätzlich haben wir den Wagen zunächst durch die Fahrzeugbewertung auf wirkaufendeinauto.de geschickt. Diese kann man auch für sich selbst kostenfrei und unverbindlich über die Suchmaske rechts auf dieser Seite (Nutzer mit Smartphone bitte ganz nach unten scrollen) zu finden, durchführen. Lediglich die Angabe einer Emailadresse ist notwendig. An diese Emailadresse wird übrigens dann ein erstes Angebot sowie eine unverbindliche Einladung zur Bewertung in einer nahegelegenen WKDA- Niederlassung vor Ort gesendet. Sofern man sich nicht in der Mail Selbst abmeldet, wir man in regelmäßigen Abständen regelrecht mit Emails bombardiert. Das ist auf der einen Seite schon ein erster Kritikpunkt, wenngleich eine gelungene CRM- Maschine seitens wirkaufendeinauto. Wer sich aber abmeldet- das vorab- bekommt auch wirklich keine Mails mehr. Das haben wir getestet, hier also ein erster Pluspunkt, den man hinsichtlich der eingangs gestellten „seriösen“ Fragestellung vergeben kann.

Was ist mein Auto wert, und was zahlt wirkaufendeinauto?

Zahlt mir wirkaufendeinauto auch einen angemessen Preis, oder erhalte ich nur einen Bruchteil vom tatsächlichen Marktpreis? Um im Vorfeld bereits einen realistischen Marktwert zu ermitteln, haben wir das Fahrzeug zum einen durch die diverse Fahrzeugbewertungen Tools wie z.B. die Schwacke Liste evaluieren lassen. Zusätzlich haben wir für unseren Fabia auch ein Angebot vom örtlichen Skoda Händler geben lassen und auch einen stationären ADAC Check durchführen lassen.

Hier die Markwerte bzw. Angebote:

AnbieterPreis
AutoScout24
(Preistool, berechnet aus den ähnlich inserierten Skoda Fabias einen Mittelwert)
3.745€
DAT
(Onlinetool)
2.599€
Schwacke
(Online Abfrage für 7,90 €)
2.600€ Händler-EK
3.900€ Händler-VK
ADAC
(Online Tool)
3.700€
ADAC
(Stationäre Bewertung vor Ort)
2.725€
Skoda Niederlassung2.650€
wirkaufendeinauto
(Online Angebot)
3.126€
wirkaufendeinauto
(tatsächliches Angebot nach Vor-Ort-Check)
folgt weiter unten im Text als Fazit;)

Im Mittel ergibt sich also ein durchschnittlicher Marktpreis von 3003.17€ für unseren Skoda Fabia. Das Online- Angebot von WKDA liegt also sogar rund 100€ darüber! Das scheint zu schön um wahr zu sein, weshalb wir nun noch mehr gespannt sind, ob wir diesen Preis tatsächlich auch für unseren Wagen bekommen. Wir melden uns telefonisch bei der wirkaufendeinauto Hotline und erhalten bei der freundlichen Mitarbeiterin gleich einen Termin für den nächsten Tag in der Niederlassung Frankfurt/Main. Vor Ort angekommen, stellen wir fest, dass es sich um keinen Feld-Wald-und-Wiesen-Ankäufer handelt. Das Unternehmen ist bereits von außen gut beschildert, innen angekommen gibt es einen Empfangsbereich mit mehreren Tresen. Es ist richtig viel los, alle Ansprechpartner sind besetzt, wir müssen rund 15 Minuten warten, bevor wir dann äußerst freundlich empfangen werden. Mehrere Prüfer nehmen dann unseren Skoda in der Werkstatt näher unter die Lupe, machen auch eine rund 15-minütige Probefahrt. Die Prüfer bzw. auch andere Mitarbeiter erscheinen sehr gut ausgebildet, KFZ Mechaniker bzw. aus dem Automobilgewerbe. Das Unternehmen wirkaufendeinauto scheint zu wachsen, hängt doch auch eine Werbetafel mit der Suche nach neuen Mitarbeitern aus. Wir haben auf jeden Fall den Eindruck, dass sie genau wissen, was sie tun. Während des Checks in der Garage als auch der Probefahrt dokumentieren auch die WKDA- Mitarbeiter die bereits vom Skoda Händler und ADAC erkannten Schwachstellen. Es findet aber kein langes, nerviges Verhandeln oder Preisdrücken statt, wie man es oftmals von privaten Auto-Verkäufen geht, wo es nur darum geht, ständig den Preis zu drücken, was durchaus nerven kann. Es wird alles sachlich dokumentiert, auch findet nun auch nochmal eine detailliertere Bewertung des Autos mit Zusatzaustattungsmerkmalen etc. statt, die bei der Online-Preis-Ermittlung auf wirkaufendeinauto.de überhaupt nicht abgefragt wurde. Was vorher viell. schon klar war, dass die Onlinebewertung nur eine erste Einschätzung ist, die vornehmlich dazu dient, eine erste ungefähre Einschätzung über den möglichen Marktwert zu geben. Auch dient sie natürlich WKDA dazu, die Kontaktdaten wie die Email- Adresse zu sammeln, einfach um den Kontakt zu bekommen. Hier haben wir ja bereits vorher angemerkt, dass eine Email-Adresse Pflicht ist. Die Telefonnummer übrigens nur optional, muss also nicht angegeben werden. Um also auf die schnelle online sein Fahrzeug bewerten zu lassen, können wir wirkaufendeinauto problemlos empfehlen. Man sollte sich nur aus dem Emailversand abmelden, wenn es nur um eine reine Informationsbeschaffung gehen soll.

Aber zurück zur Kernfrage, was bietet mir nun wirkaufendeinauto. Nach dem Komplett-Check unseres Wagens erhalten wir ein konkretes,schriftliches Angebot über 2405€, an das sich der Anbieter 5 Tage gebunden fühlt. Wir sehen, das Angebot liegt deutlich unter dem Online vorgeschlagenen Preis von 3.126 Euro. Ebenfalls liegt es rund 200€-300€ unter dem Preis vom Skoda Händler und dem ADAC. Nach dem wirklich angenehmen Besuch der wirkaufendeinauto Filiale sind wir aber dennoch positiv überrascht. Wir haben es hier mit einem absolut seriösen Autoankäufer zu tun, der einen unkomplizierten und guten Rundum-Service bietet. Würden wir uns für einen Verkauf entscheiden, bekommt man das Geld innerhalb von 24h. Andere Privatpersonen vor Ort konnten uns bestätigen, dass die Zahlung reibungslos klappt. Offensichtlich nutzen bereits viele wirkaufendeinauto für den Verkauf, die Halle war mit fast 30 Fahrzeugen ziemlich gut frequentiert. Wer keine Lust hat, sein Auto zu inserieren und dann teilweise mehrere Tage auf Interessenten zu warten, um dann womöglich noch mehrere Leute auf dem eignen Hof zu Hause zu haben, für den könnte WKDA spannend sein. Vorallem wer schnell Geld braucht und sein Auto garantiert losbekommen möchte, der ist hier richtig. Wir können hier also durchaus von einer ernstzunehmenden Alternative zum klassischen Autoverkauf reden!

Die kostenlose Fahrzeugbewertung von wirkaufendeinauto

Der Name verrät bereits die Geschäftsidee: Wirkaufendeinauto. Das Berliner Unternehmen versteht sich als Alternative zum Privatverkauf über ein Inserat in der Zeitung oder den Verkauf eines Fahrzeugs über die großen Autobörsen im Internet wie AutoScout24 oder mobile.de. Es handelt sich also um einen Gebrauchtwagenaufkäufer, der auf eigene Rechnung Fahrzeuge in Zahlung nimmt und dazu an verschiedenen Standorten in vielen Regionen Deutschlands präsent ist. Im Internet bietet wirkaufendeinauto.de als Service eine kostenlose Fahrzeugbewertung an, die für potentielle Kunden gedacht ist. Jedoch können Sie den Online-Service ebenfalls nutzen, wenn Sie sich allgemein über den Restwert eines Modells informieren möchten. Etwa weil Sie als Käufer einschätzen möchten, ob eine Preisforderung gerechtfertigt ist.

Wir testen das Schätztool auf wirkaufendeinauto.de

Wir haben die kostenlose Gebrauchtwagenbewertung auf www.wirkaufendeinauto.de getestet und stellen Ihnen das Preistool mit seinen Vor- und Nachteilen vor. Besonders interessiert hat uns dabei die Frage, ob die Geschäftsinteressen des Anbieters sich in den ermittelten Ergebnissen widerspiegeln. Denn wer selbst Autos ankauft, schätzt der den Preis nicht vielleicht bewusst niedrig ein, damit er weniger bieten muss? Ein Vergleich mit anderen Anbietern von Autoschätzungen wie AutoScout24, mobile, Schwacke oder der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) soll helfen, diese Frage zu beantworten.

Auf wirkaufendeinauto.de geht es direkt mit der Autoschätzung los

Wenn Sie die Seite wirkaufendeinauto.de aufrufen, dann können Sie direkt mit der Autoschätzung loslegen. Das ist schon mal ein großer Pluspunkt, weil das langwierige Suchen nach dem Preistool entfällt. In den Autobörsen wie AutoScout24 oder mobile.de sind die Suchmasken für die Fahrzeugbewertung in den Tiefen des Programms verborgen oder in den Prozess der Anzeigenerstellung eingebunden. Es braucht also relativ viel Zeit, um überhaupt erst einmal den Einstieg zu finden. Auch bei der DAT oder bei Schwacke ist die Funktion zur Restwertermittlung nicht auf der jeweiligen Startseite eingebunden. Beim ADAC muss man Mitglied sein, um dort die kostenlose Gebrauchtwagenschätzung nutzen zu können. Im Vergleich zu den Konkurrenten verfügt wirkaufendeinauto.de also über einen hürdenfreien Zugang zur Fahrzeugbewertung.

Übersichtliche Suchmasken für schnelle Dateneingabe auf wirkaufendeinauto.de

Der Direkteinstieg ist benutzerfreundlich und auch die Suchmaske sieht funktional aus. Es werden erstmal nur drei Daten abgefragt. Dann geht es schrittweise weiter zu detaillierten Abfragen zusätzlicher Daten, jeweils geordnet in drei Kategorien. Diese Vorgehensweise in Dreierschritten unterscheidet die Fahrzeugsuche von der bei anderen Anbietern. Vorteil: Die Suche wirkt auf wirkaufendeinauto.de übersichtlicher. Folgende Daten müssen Sie parat haben, um die Gebrauchtwagenbewertung zu starten:

  • Marke: Auswahl aus einer Liste der gängigen Hersteller
  • Modell: Auswahl aus einer Liste der gängigen Modelle
  • Erstzulassung: Fünf Jahre und ältere Modelle.
  • Bauform: Kombi, SUV etc.
  • Modellvariante: Wahl der Motorausstattung aus einer Liste
  • Typ: Wahl von Ausstattungslinie, Getriebeart etc. aus einer Liste.
  • Kilometer: vorgegebene Bis-Angaben von 5000 bis mehr als 150.000 km.

Ohne Angabe der Email-Adresse liefert wirkaufendeinauto keine Schätzung

Wir haben das kostenlose Tool mit den Angaben eines Testwagens gefüttert: Skoda Yeti Ambition 2.0 TDI mit 81 kW, 95.000 km, drei teuren Extras (Originalpreis rund 1500 Euro) und Erstzulassung im Jahr 2010. Doch die Fahrzeugbewertung auf wirkaufendeinauto.de hat dann überraschenderweise doch einen Preis: Zumindest müssen Sie eine Email-Adresse preisgeben, sonst verweigert das System die Ergebnisanzeige, nachdem alle Daten eingegeben sind. Darauf hätte der Anbieter vielleicht gleich am Anfang hinweisen sollen, denn nicht jeder ist bereit, seine persönlichen Daten anzugeben. Zumal wenn es nur um eine unverbindliche Einschätzung des Preisniveaus bei einem Modell geht. Mit dem Zwang zur Angabe der Email-Adresse wird klar, dass wirkaufendeinauto mit der Fahrzeugbewertung seine geschäftlichen Interessen verbindet. Unter Umständen kontaktiert Sie später ein Einkäufer der Firma per Email, um einen Verkauf konkret zu machen. Darüber müssen Sie sich also klar sein, wenn Sie das Angebot auf wirkaufendeinauto.de nutzen. Ähnlich machen es übrigens Versicherungsunternehmen wie die Allianz, die potentiellen Kunden gegen Preisgabe ihrer Adresse eine kostenlose Autobewertung bei Schwacke anbietet.

Das Ergebnis der Fahrzeugbewertung auf wirkaufendeinauto.de

Nun bleibt die spannende Frage, ob wirkaufendeinauto auch bei der konkreten Preisangabe eigene Interessen verfolgt. Der Vergleich mit anderen Anbietern von Restwertermittlungen im Internet wird es zeigen. Wirkaufendeinauto bewertet unseren Skoda Yeti mit einem Marktpreis von 9985 Euro. Allerdings verspricht das Unternehmen auf der Ergebnisseite, Sonderausstattungen zusätzlich zu bezahlen. Wie viel das sein würde, könnte sich erst bei dem Besuch des Aufkäufers vor Ort nach seiner persönlichen Einschätzung des Modells zeigen. Stellen wir den ermittelten 9985 Euro ohne Extras nun die Werte anderer Schätzer gegenüber. Dabei erweist sich, dass wirkaufendeinauto nah an der Bewertung der DAT liegt, die für unser Testauto auf Basis des Händlereinkaufspreises einen Restwert von 9744 Euro ermittelt hatte. Der Marktwert läge unter Berücksichtigung der Händlermarge allerdings um zirka 2000 Euro höher. Schwacke ordnet den Yeti mit 11.250 Euro Einkaufspreis und 13.250 Euro Händlerverkaufspreis ein. Mobile.de ermittelt einen Durchschnittspreis von rund 13.654 Euro, AutoScout liegt zwischen 13.890 Euro Minimum und maximal 18.379 Euro.

Schätzwert bei wirkaufendeinauto stimmt in etwa mit Schwacke Liste überein

Dass die Autobörsen generell höhere Restwerte ermitteln, hängt damit zusammen, dass Sie in Ihren Datenbanken Händler- und Privatangebote haben, also unterschiedliche Preisniveaus mischen. Darüber hinaus gehen sie von den Preisen in den Anzeigen aus und nicht vom tatsächlich erzielten Verkaufspreis. Nehmen wir den Minimalwert bei AutoScout24 und berechnen ein, dass ein Käufer davon noch 20 Prozent herunterhandelt, hätte unser Yeti rund 11.000 Euro auf dem Markt gebracht. Bezahlte uns wirkaufendeinauto die an Bord befindlichen Extras (Anhängevorrichtung, Metalliclackierung und Klimaautomatik) mit einem Neuwert von etwa 1500 Euro noch obenauf, bekämen wir dort für den Yeti 11.485 Euro. In dieser Einordnung sieht die Fahrzeugbewertung bei wirkaufendeinauto.de schon besser aus. Zumal auch neutrale Sachverständige wie Schwacke mit 11.250 Euro Händlereinkaufspreis und der ADAC mit 11.450 Euro sich in einem ähnlichen Bereich bewegen, diese Erfahrungen decken sich auch im Fahrzeugbewertungstestvergleich vom Werkstattportal.org.

Tools vergleichen und den Spielraum bei der Preiskalkulation ermitteln

Fazit: Wirkaufendeinauto ist als Gebrauchtwagenaufkäufer nicht neutral, liefert aber insgesamt eine durchaus realistische Einschätzung des Marktpreises. Fairer wäre es jedoch, wenn der Anbieter statt Marktpreis Händlereinkaufspreis sagen würde. Denn eigentlich ist er ja ein Händler und ermittelt ziemlich genau den Einkaufswert, den etwa die Schwacke Liste nennt. Das gilt zumindest dann, wenn man die Extras eines Fahrzeugs bei wirkaufendeinauto selbst mit einpreist. Unsere Befürchtung, dass der Anbieter absichtlich niedrigere Restwerte ermittelt, hat sich jedenfalls nicht bestätigt. Wir würden eher sagen: Wirkaufendeinauto sichert sich mit dem Hinweis, Sonderausstattungen vor Ort extra zu bezahlen, seinen Spielraum für die Preisverhandlung. Als Information ist das Tool von wirkaufendeinauto nützlich, um als Verkäufer oder Käufer eine Orientierung zu bekommen. Für andere Fahrzeugbewertungsvergleichsseiten wie fahrzeugbewertungkostenlos.de ist wirkaufendeinauto.de sogar die Top Empfehlung im Rahmen einer ersten kostenlosen Wertermittlung. Für Ihre persönliche Kalkulation ist es jedoch wichtig, auch Vergleichswerte einzuholen und mehrere Tools zur Gebrauchtwagenbewertung im Internet zu testen. Denn nur so können Sie am Ende beurteilen, welchen Spielraum Sie bei Ihrer Preisgestaltung selbst nutzen können.

Heiß diskutiert: Eine Alternative? Der Express-Verkauf von AutoScout24 im Praxistest.

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Autofokus24 Bewertung

Autofokus24 verspricht eine Fahrzeugbewertung wie für die Kfz-Profis

Die Fahrzeugbewertung Autofokus24 GmbH ist eigentlich ein Unternehmen, das der Kfz-Branche Systemlösungen zur Verkaufsoptimierung anbietet. Standzeiten von Gebrauchtwagen in Relation zu ihrem Preis kalkulieren zu können, davon träumt jeder Autohändler. Und genau das will autofokus24 mit seiner Datenverarbeitung leisten. Eine Fahrzeugbewertung ist dafür natürlich die Grundlage. Die Profis können sich als Abonnenten des Dienstes einen Einblick verschaffen, welches Modell zu welchem Preis welchen aktuellen Marktwert hat und wie dieser sich in der nächsten Zeit entwickeln wird.

Kostenloser Rechner 2019 mit Sonderausstattungen

Dieser Rechner ist nah dran am Schwackelistenpreis, liegt zumeist noch etwas höher als wirkaufendeinauto. Nach der kostenlosen Bewertung kann Ihr Auto zum errechneten Preis in die Vermarktung gehen. Wir dürfen diesen Rechner dank abracar (Allianz) unseren Nutzern kostenfrei zur Verfügung stellen.

Das alles wüssten Sie als privater Verkäufer oder als Käufer eines Gebrauchtwagens sicher ebenfalls gern. Denn dann könnten Sie nicht nur den Preis selbst realistisch kalkulieren, sondern sogar den idealen Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf abpassen. Mit der Gebrauchtwagenschätzung auf autofokus24.de soll Ihnen das ermöglicht werden. Jedenfalls verspricht der Anbieter, eine Fahrzeugbewertung kostenlos zu machen, wie sie ähnlich auch die Profis geliefert bekommen.



Autofokus24 will mit Fahrzeugbewertung mehr liefern als Schwacke Liste

Die Möglichkeit, ein Fahrzeug professionell schätzen zu lassen und dabei eine Preisprognose für die Zukunft zu bekommen, klingt vielversprechend. Deshalb haben wir das Angebot auf www.autofokus24.de einmal genauer betrachtet. Wir zeigen: Wie funktioniert die Autobewertung dort und welche Vor- oder Nachteile gibt es, wenn man das Schätztool mit einem konkreten Modell einem Praxistest unterzieht. Außerdem konfrontieren wir das Profi-Tool mit der Schwacke Liste sowie den kostenlosen Bewertungsangeboten der großen Autobörsen wie mobile und AutoScout24. Kann die Gebrauchtwagenschätzung von autofokus24 wirklich mehr als die anderen, so wie sie es verspricht? Das wird sich zeigen. Als wir mit unserem Skoda Yeti Ambiente 2.0 TDI mit 81 kW, 95.000 km und drei Extras (Klimaautomatik, Metalliclack, Anhängevorrichtung) an den Start gehen, sehen wir erst einmal: Private dürfen das Bewertungstool pro Tag nur einmal kostenlos nutzen. Ein schneller Vergleich mehrerer Modelle fällt damit aus. Ab der zweiten Schätzung wird eine geringe Bearbeitungsgebühr fällig, bevor ein Preis angezeigt wird.

Einfacher Einstieg und Auswahl aller Extras bei autofokus24 möglich

Der Einstieg in die Fahrzeugbewertung auf autofokus24.de erfolgt unmittelbar auf der Startseite oder über den Reiter „Autobewertung“. Der Anfang ist übersichtlich, da nur zwei Angaben gemacht werden müssen. Danach erst öffnen sich weitere Suchfenster zur Auswahl der Details. Das Prinzip kennen wir von anderen Anbietern von Online-Gebrauchtwagenbewertungen. Positiv ist, dass sich auf autofokus24.de später auch alle unsere Extras eingeben lassen. So viel Service bekommt man sonst nur bei der kostenpflichtigen Autoschätzung durch Schwacke. Sie können die Suche auf autofokus24.de wie die Profis über eine Eingabe der Schlüsselnummern (HSN und TSN) starten, die Sie unter Punkt 2.1 und 2.2 der neueren Zulassungsbescheinigung finden. Oder Sie gehen schrittweise vor und folgen der Logik der Suchmasken. Bei unserem Testwagen sah das folgendermaßen aus:

  • Marke: Skoda (Listenauswahl)
  • Monat und Jahr: 08.02.2010 (Eingabe des Datums der Erstzulassung)
  • Modell wählen: Yeti (Listenauswahl)
  • Motor wählen: 81 kW Diesel (Listenauswahl)
  • Ausstattungslinie: Ambition (Listenauswahl)
  • Extras wählen: Anhängevorrichtung, Klimaautomatik (Listenauswahl)
  • Farbe wählen: braun (Listenauswahl)
  • Laufleistung: 94.000 (in Schritten möglich; die 95.000 km des Yeti ließen sich nicht wählen)
  • mit Markengarantie: ja

Umfangreiche Anzeige aller Serien- und Sonderausstattungsmerkmale

Gut hat uns gefallen, dass wir bei autofokus24 Tabellen mit Auswahlmöglichkeit angezeigt bekommen, die wirklich die komplette Serienausstattung sowie Sonderausstattungsmerkmale des Originalmodells umfassen. Allerdings nur die, die einen statistischen Einfluss auf den Fahrzeugwert haben. Das ist realistisch gedacht. Denn bei Schwacke konnten wir ebenfalls alle Extras einzeln auswählen. Aber dass sich darunter auch der ursprünglich zehn Euro teure Aschenbecher mit Anzünder befand, wirkt bei einer Fahrzeugbewertung eher komisch. Denn für eine Restwertermittlung machen solche Details gar keinen Unterschied. Hier geht autofokus24 professioneller vor und verzichtet auf die Angabe unerheblicher Kleinigkeiten.

Nicht alle Preisschätzungen zeigt autofokus24 am Ende gratis an

So positiv der Eindruck der Fahrzeugbewertung auf autofokus24.de bisher war, das Ergebnis lässt zumindest hinsichtlich der Restwertermittlung zu wünschen übrig. Autofokus24 unterteilt die Preisauskunft gewissermaßen in einen öffentlich zugänglichen Wert, eine Wertanzeige gegen Bezahlung und eine Wertanzeige als Link auf den Gebrauchtwagenaufkäufer carsale24. Der ist zugleich Anzeigenkunde auf autofokus24.de. Das einzige konkrete Ergebnis, das wir gratis zu sehen bekommen, ist der Preis „Privat an Privat“. Demnach wäre unser Yeti noch 8910 Euro wert, wenn wir ihn privat verkauften. Den Händlerverkaufspreis gibt es nur gegen Gebühr zu sehen. Den Händlereinkaufspreis würde uns der Link auf carsale24.de verraten. Wir klicken dorthin und bekommen einen Preis von 7554 Euro angezeigt. Das soll der Mindestwert des Yeti sein.

Das Testergebnis von autofokus24.de im Vergleich mit Schwacke & Co.

So niedrig wie das Duo autofokus24-carsale24 hatte zuvor noch keine Restwertermittlung unseren Testwagen eingestuft. Auch einen Preis „Privat an Privat“ hatten wir noch nie angezeigt bekommen. Andere Anbieter von Gebrauchtwagenbewertungen veröffentlichen als Ergebnis stets den Händlereinkaufspreis, den Händlerverkaufspreis oder einen Durchschnittspreis. Mit seiner Privatpreisangabe entzieht sich autofokus24 jedem Vergleich. Aber dass wir bei einem Privatverkauf wirklich nur 8910 Euro erlösen würden, mögen wir nicht so recht glauben. Denn in der Schwacke Liste steht der Skoda mit einem Händlereinkaufswert von 11.250 Euro. AutoScout24 ermittelt gar einen Yeti-Höchstwert von 18.370 Euro. Der Online-Aufkäufer wirkaufendeinauto.de bietet uns immerhin 9985 Euro und will für Extras sogar noch etwas drauflegen.

Das Beste bei autofokus24 ist der Prognose-Service

Für die Fahrzeugbewertung taugt autofokus24.de jedenfalls mit seinem kostenlosen Angebot für Private wenig. Ganz falsch ist das Profi-Versprechen des Anbieters aber dennoch nicht. Der Grund: Wenn wir über die kaum nachvollziehbar niedrige Preiseinschätzung hinwegsehen, fällt unser Blick unter der Ergebnisliste auf zwei Grafiken, die in der Tat Informationsmaterial von professionellem Gehalt liefern. Wir können uns dort jahresgenau den Wertverlauf unseres Yeti in der vergangenen Zeit oder in der Zukunft anschauen. Darüber hinaus lassen sich dort Fahrleistung pro Jahr und geplante Nutzungsdauer angeben. Und beim Blick in die Vergangenheit erweist sich, dass unser Yeti auf dem Markt nicht immer gleich viel wert ist. Es gibt auch Zeiträume, wo der Wert leicht oder sogar recht deutlich ansteigt. Insbesondere die Wintermonate scheinen kein guter Zeitpunkt zu sein, um ein Fahrzeug zu verkaufen. Ab April ziehen die Preise offenbar wieder an.

Mit der Wertprognose den idealen Verkaufs- oder Kaufzeitpunkt ermitteln

Damit ist autofokus24 der einzige Anbieter im Internet, der in seine kostenlose Fahrzeugbewertung eine professionelle Datenanalyse mit Anzeige der Preis-Alter-Relation einbindet. Anders gesagt: Sie erfahren, wie sich der Zeitpunkt des Verkaufs auf den Preis auswirkt. Ein informativer Einblick nicht allein für Freunde von Statistiken. Denn wenn Sie die Relationen in den Grafiken studieren, ziehen Sie daraus einen praktischen Nutzen. Indem Sie den idealen Zeitpunkt für Verkauf oder Kauf eines Modells ermitteln können. Dieser Service auf autofokus24 verdient großes Lob. Wahrscheinlich erstellen auch Schwacke & Co. solche Statistiken für die Kfz-Branche. Doch erhalten Private darin keinen Einblick. Um eine Restwertermittlung kommen Sie trotz Prognose-Dienst von autofokus24 aber nicht herum. Nur sollten Sie dafür dann lieber die Tools anderer Anbieter nutzen und am besten

Mobile.de Fahrzeugbewertung

Die kostenlose Fahrzeugbewertung bei mobile.de im Test

Mobile.de ist eines der größten deutschen Portale für Verkaufsanzeigen von Gebraucht- und Neuwagen im Internet. Das zum US-Konzern eBay gehörende Unternehmen stellt seine Plattform sowohl privaten Inserenten als auch Profi-Verkäufern zur Verfügung. Als Service bietet mobile.de eine kostenlose Fahrzeugbewertung an, die auf Grundlage eines aus dem eigenen Datenbestand ermittelten Durchschnittspreises vorgenommen wird. Wir haben für Sie das Preistool des Anbieters auf seine Praxistauglichkeit getestet und es hinsichtlich Funktionalität und Bedienbarkeit sowie im Hinblick auf das ermittelte Ergebnis mit anderen Gebrauchtwagenbewertungen verglichen. Dabei interessierte uns besonders, welche Vor- und Nachteile die kostenlose Autoschätzung von mobile.de hat. Etwa gegenüber der oft als Referenz für Gebrauchtwagenpreise genannten Schwacke Liste. Da die Restwertermittlung bei Schwacke nicht kostenlos ist, klären wir auch die Frage, ob sich die Ausgabe für die Fahrzeugbewertung dort lohnt oder ob Sie genau so gut das Gratis-Preistool von mobile.de nutzen können.




So finden Sie das Preistool zur Gebrauchtwagenbewertung von mobile.de

Etwas versteckt im Inseratsprozess: Die mobile.de Fahrzeugbewertung

Etwas versteckt im Inseratsprozess: Die mobile.de Fahrzeugbewertung

Eigentlich hat mobile.de sein Preistool zur Gebrauchtwagenbewertung für Inseratskunden entwickelt, damit diese bei ihrer Kalkulation einen Anhaltspunkt haben, in welcher Preisspanne sie ihr Fahrzeug auf dem Markt anbieten können. Das hat zur Folge, dass das Tool und die Dateneingabe in den Prozess der Inseratserstellung eingebunden sind. Konkret heißt das: Wenn Sie sich als Verkäufer oder Käufer nur erst einmal unverbindlich über den potentiellen Marktwert eines Modells informieren möchten, müssen Sie so tun, als wollten Sie eine Anzeige bei mobile.de erstellen. Das kann zunächst etwas irritierend sein, doch da Standardanzeigen in der Autobörse gratis sind, müssen Sie keine versteckten Kosten fürchten. Sie können die Suchmaske nach der Ermittlung des Durchschnittspreises einfach wieder verlassen, ohne gleich eine Anzeige online gestellt zu haben. Zwei Möglichkeiten gibt es, die kostenlose Fahrzeugbewertung bei mobile.de zu finden:

  • Sie können direkt starten und oben auf der Seite von mobile.de den Reiter „Anbieten“ anklicken, die Fahrzeugkategorie auswählen und dann einfach die abgefragten Daten in die Suchmaske zur Erstellung einer Anzeige eingeben. Am Ende des Vorgangs drücken Sie auf „Durchschnittspreis ermitteln“. Das ist die schnellste Variante zum Zugang der Restwertermittlung.
  • Sie können die Autoschätzung über die Rubrik „Informieren“ starten und über die Untermenüs „Ratgeber & Sicherheit“, dann „Verkauf“, dort „Zur Übersicht“, anschließend „Was ist Ihr Auto wert?“ und schließlich auf den Link „Zum Durchschnittspreis“ weiterklicken. Erst hier erfolgt die Eingabe der Daten. Warum mobile.de diesen Zugang zur Autobewertung in den Tiefen seiner Programme versteckt, ist nicht ersichtlich und macht die Sache unnötig kompliziert. Einen Vorteil hat der umständliche Weg über den Reiter „Information“ jedoch: Auf den verschiedenen Stationen erfahren Sie eine Menge über die Funktionsweise des Preistools und bekommen Hintergrundwissen zur Gebrauchtwagenbewertung vermittelt, das Ihnen später bei der eigenen Preisgestaltung helfen kann.
  • So berechnet mobile.de den Durchschnittspreis für Gebrauchtwagen

    Im Serviceteil gibt es einen ausführlichen Text, der über die Hintergründe der Preisermittlung bei mobile informiert. So erklärt der Anbieter, auf welcher Datengrundlage die Gebrauchtwagenbewertung erfolgt und dass der angezeigte Durchschnittspreis auch die Händlerinserate einberechnet, die in der Regel höhere Preise als beim Privatverkauf ausweisen, da die Händler ihre Verdienstmarge einkalkulieren. Mobile.de weist außerdem ausdrücklich darauf hin, dass es nötig ist, bei der Festlegung des eigenen Verkaufspreises diesen Hintergrund zu berücksichtigen und den ermittelten Durchschnittspreis bei einem Privatverkauf unter Umständen etwas nach unten anzupassen.

    So bestimmen Sonderausstattungen den Restwert eines Gebrauchtwagens

    Auch zum Extrawert von Sonderausstattungen äußert sich mobile.de in seinem Infoteil. Diese können bei der Preisfindung im Tool auch konkret mit einkalkuliert werden. Doch zugleich gibt es eine Einschränkung, was den Mehrwert anbelangt: Mobile.de weist darauf hin, dass Extras nicht automatisch eine Wertsteigerung bedeuten. Denn auch in der Anschaffung teure Optionen wie eine Lederbestuhlung weisen nach einiger Zeit Gebrauchsspuren auf. Das heißt, auch die Zusatzausstattung verliert an Wert. Die Kalkulation, wie weit Sie den ermittelten Fahrzeugwert noch nach unten korrigieren müssen, kann mobile.de für Sie also nicht vornehmen. Bestimmte Extras können den ermittelten Gebrauchtwagenpreis sogar kräftig nach unten drücken. Wenn Sie einen tiefergelegten Kompaktwagen mit geschmacksabhängigen Merkmalen wie einer Goldmetalliclackierung anbieten, ist das eben eher etwas für Liebhaber. Und die müssen Sie erst einmal finden, wenn die Mehrheit der Kunden in dieser Fahrzeugklasse Modelle mit neutralem Erscheinungsbild sucht.

    So funktioniert die kostenlose Fahrzeugbewertung bei mobile.de

    Die Ermittlung des Durchschnittspreises können Sie auf zweierlei Arten starten: Entweder über die Eingabe der Hersteller- und Typschlüsselnummern (HSN und TSN) oder über die Auswahl von Marke und Modell. Das ist praktisch, da auf diese Weise ein Modell zugeordnet werden kann, ohne dass Sie die Zulassungspapiere vorliegen haben müssen. Und gerade Käufer, die sich erst einmal allgemein über das Preisniveau ihres Wunschautos informieren möchten, haben ja in der Regel keinen Zugriff auf die Schlüsselnummern. Anschließend geben Sie abgefragten Daten zu Erstzulassung, Kraftstoffart, Aufbau, Modellvariante und Kilometerstand ein.

    So unterscheidet sich die Autoschätzung bei mobile.de von anderen Tools

    Bei mobile.de können Sie zudem eine Anmerkung zum konkreten Zustand des Fahrzeugs machen. Das ist zwar nicht detailliert möglich, doch immerhin lässt sich so angeben, ob Beschädigungen vorliegen oder nicht. Für eine realistische Restwertermittlung ist das wichtig. Bei Schwacke oder bei anderen kostenlosen Schätz-Tools gibt es diese Option nicht. Und auch bei der Detailabfrage kann mobile.de punkten: Sie können dort für gängige Modelle alle Ausstattungsmerkmale auswählen. Diesen Service bietet sonst nur die gebührenpflichtige Fahrzeugbewertung bei Schwacke.

    So bewertet mobile.de unseren Testwagen

    In unserem Test haben wir bei mobile.de den Durchschnittspreis für einen Skoda Yeti Ambiente 2.0 Diesel mit 81 kW, 95.000 Kilometer Laufleistung und drei Sonderausstattungen (Metalliclackierung, Klimaautomatik , Aschenbecher mit Anzünder) ermittelt. Die beiden teuren Extras konnten wir einpreisen, nur der ursprünglich für zehn Euro hinzugekaufte Aschenbecher war in der Ausstattungsliste nicht aufgeführt. Doch auf solche Details, die den Preis am Ende nicht beeinflussen, können Sie bei der Fahrzeugbewertung natürlich ohne weiteres verzichten. Ergebnis: Mobile.de ermittelte für den Testwagen einen Durchschnittspreis von 13.654,46 Euro und informierte uns, dass dieser Preis auf der Datengrundlage von 16 im System gespeicherten vergleichbaren Modellen ermittelt wurde. Zum Vergleich: In der Schwacke Liste steht genau dieses Yeti-Modell mit 13.250 Euro. Das kostenlose Preistool von AutoScout24 sah den Skoda bei durchschnittlich 16.384 Euro. Dort war allerdings keine Einordnung nach Extras möglich und es ließ sich nur eine stärkere Dieselversion auswählen, so dass der Preis tendenziell ohnehin zu hoch angesetzt war.

    So zuverlässig ist die Fahrzeugbewertung bei mobile.de

    Wenn wir die Schwacke Liste als Referenz nehmen, dann liefert mobile.de mit seiner kostenlosen Fahrzeugbewertung ein zuverlässiges Ergebnis. Die Differenz von 400 Euro ist angesichts der Gesamtsumme im Toleranzbereich. Unser Fazit: Das kostenlose Angebot der Gebrauchtwagenbewertung bei mobile.de kann mit der entgeltpflichtigen Schätzung von Schwacke mithalten. Allerdings gibt es keine schriftliche Expertise, wie sie Schwacke zur Verfügung stellt. Wer darauf Wert legt, muss bereit sein, für diesen Service zu bezahlen. Den größten Vorteil einer zuverlässigen Schätzung hat jedoch auch mobile.de zu bieten: Die Daten können modellgenau nach Ausstattungsdetails in das System eingeben werden, so dass Extras nicht aufwändig selbst kalkuliert und eingepreist werden müssen. Positiv hervorzuheben ist überdies der ausführliche Informationsteil zur Fahrzeugbewertung bei mobile.de. Er ist objektiv und erwähnt auch, in welchen Fällen ein Preis nach unten korrigiert werden sollte. Außerdem gibt es vor dem Start des Preistools viele Tipps und Ratschläge, von welchen Faktoren der Preis eines Gebrauchtwagens abhängen kann. Das erleichtert die persönliche Preisfindung und macht deutlich, dass jede Autoschätzung eher Richtwerte liefert, an denen Sie sich als Käufer oder Verkäufer bei den Preisverhandlungen orientieren können.

AutoScout24 Fahrzeugwert Berechnungs- Tool

Fahrzeugbewertungen mit dem kostenlosen Preistool von AutoScout24

AutoScout24 ist eines der größten Portale für den Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen im Internet. Die Plattform können private Verkäufer ebenso nutzen wie Gebrauchtwagenhändler oder Autohäuser. Entsprechend groß ist das Angebot der Inserate bei den gängigen Modellen. Auf Grundlage der Daten, die Privatverkäufer und Kfz-Händler in das System einstellen, bekommt AutoScout24 regelmäßig Informationen über Modelle, ihr Alter, den Kilometerstand und den im Inserat verlangten Preis. Aus diesem ständig aktualisierten Datenpool können Sie sich als Käufer oder Verkäufer gewissermaßen bedienen, wenn Sie ein Auto schätzen lassen und den Restwert ermitteln wollen.

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Dieser Rechner ist nah dran am Schwackelistenpreis, liegt zumeist noch etwas höher als wirkaufendeinauto. Nach der kostenlosen Bewertung kann Ihr Auto zum errechneten Preis in die Vermarktung gehen. Wir dürfen diesen Rechner dank abracar (Allianz) unseren Nutzern kostenfrei zur Verfügung stellen.

Und dieser Service kostet Sie nicht einmal etwas. Hier geht es zum kostenlosen Preistool von AutoScout24: http://preise.autoscout24.de/preise.

Wir testen das AutoScout24-Preistool auf seine Praxistauglichkeit

Das kostenlose AutoScout24-Preistool ermittelt für Ihr Modell aus den Inserats-Statistiken automatisch einen Durchschnittspreis, an dem Sie sich orientieren können. Auf diese Weise lässt sich besser einschätzen, was ein Gebrauchtwagen noch auf dem Markt bringen wird oder ob der Preis angemessen ist, den Sie als Käufer für einen Gebrauchten zahlen sollen. Soweit die Theorie. Doch wie funktioniert das kostenlose AutoScout24-Preistool in der Praxis und sind die Ergebnisse mit der entgeltpflichtigen Fahrzeugbewertung etwa beim renommierten Anbieter Schwacke vergleichbar? Das haben wir in einem Testlauf für Sie herausgefunden.

So funktioniert die kostenlose Fahrzeugbewertung bei AutoScout24

An den Start ging für Sie ein Skoda Yeti 2.0 Diesel des Jahrgangs 2010, der 95.000 Kilometer auf dem Tacho, 81 kW und drei teurere Extras hat. Doch Sonderausstattungen spielen für das Preistool von AutoScout24 gar keine Rolle, denn dafür gibt es keine Suchfunktion. Darin unterscheidet sich das Angebot von der Gebrauchtwagenbewertung, wie sie etwa die Schwacke Liste liefert. AutoScout24 begnügt sich mit sieben Angaben zu Marke, Modell, Karosserieform, Erstzulassung, Kraftstoffart, PS und Kilometerstand. Das ist übersichtlich und daher liefert die Autoschätzung auch schnelle Ergebnisse. Leider war in der Datenbank jedoch keine Auswahl für unser Modell mit 81 kW vorhanden, sodass wir die stärkere Dieselmotorisierung mit 103 kW auswählen mussten. Für diesen Skoda Yeti ermittelte AutoScout24 dann einen Durchschnittspreis von 16.384 Euro. Gleichzeitig zeigte das System einen Mindestwert von 13.890 Euro und einen Maximalpreis von 18.379 Euro an. Das ist die Preisspanne, wie sie in den Inseraten des Portals zu finden ist.

Vergleich des kostenlosen Preistools von AutoScout24 mit der Schwacke Liste

Wir haben die Wertangabe des kostenlosen Gebrauchtwagen-Preistools von AutoScout24 mit der gebührenpflichtigen Preiseinschätzung der Schwacke Liste verglichen. Und da sind deutliche Unterschiede zu erkennen. Denn mit einer Preisspanne von 11.250 Euro bis 13.250 Euro liegt Schwacke signifikant unter dem von AutoScout24 ermittelten Restwert des Yeti von 16.384 Euro. Für diese Differenz gibt es mehrere Gründe:

  • Erstens beurteilt das AutoScout24-Tool die stärkere Yeti-Motorisierung, während wir bei Schwacke passend unsere 81 kW Version auswählen können. Wir bekommen bei AutoScout24 also den Preis für ein teureres Modell mit höherem Restwert angezeigt.
  • Zweitens profitiert unser mager ausgestatteter Yeti bei AutoScout24 davon, dass im angezeigten Durchschnittspreis alle dort gelisteten Yetis seines Jahrgangs berücksichtigt sind. Auch die Modelle mit Extras, die unser Yeti gar nicht hat. Statistisch also logisch, dass der ermittelte Durchschnittspreis höher ausfällt.
  • Drittens mischen sich bei AutoScout24 die in der Regel teureren Händlerangebote mit den normalerweise niedriger angesetzten privaten Verkaufsanzeigen. Das führt zu insgesamt höheren Durchschnittspreisen, die beim Privatverkauf nicht unbedingt zu erzielen sind.

Das Tool von AutoScout24 geht von den annoncierten Preisen aus

Ein weiterer Grund für die Abweichungen bei den Fahrzeugbewertungen von Schwacke und AutoScout24: Die Online-Autobörse ermittelt ihre Schätzung anhand des Preisniveaus der Anzeigen im eigenen System. Ob die ausgewiesenen Preise beim Verkauf durch Private und Händler dann tatsächlich erzielt werden, lässt sich nicht messen. Wahrscheinlich ist das aber nicht, weil sich fast jeder Verkäufer einen Verhandlungsspielraum lassen will und den Ausgangspreis daher höher ansetzt. Zieht man den üblichen Nachlass von 10 bis 20 Prozent ab, liegen Schwacke und AutoScout24 in ihrer Fahrzeugbewertung plötzlich gar nicht mehr so weit auseinander. In jedem Fall sollten Sie nicht automatisch davon ausgehen, den bei AutoScout24 ermittelten Preis tatsächlich am Markt durchsetzen zu können. Er gibt vielmehr eine Orientierung und lässt Verkäufern und Käufern Spielraum für die Preisverhandlungen. Bei teuren Extras natürlich auch nach oben.

Vor- und Nachteile der Fahrzeugbewertung bei AutoScout24

Unser Urteil des AutoScout24-Preistools: Es vermittelt für viele Modelle einen repräsentativen Eindruck vom allgemeinen Marktgeschehen, da die Daten täglich aktualisiert werden. Eine Einordnung hinsichtlich besonderer Ausstattungsmerkmale und der üblichen Preisnachlässe im Verkaufsgespräch müssen Sie jedoch selbst vornehmen. Da macht es Ihnen Schwacke mit seiner Detailsuche leichter. Hier übernimmt das Preistool die Aufgabe, den Restwert genau an ein Modell anzupassen. Ein Nachteil des AutoScout24-Preistools ist, dass meist nur Modelle bis zu sechs Jahren nach dem Datum der Erstzulassung bewertet werden können. Für seltene Modelle liefert das Tool oft keine Ergebnisse, weil die Vergleichsdaten fehlen. Auch scheinen bei AutoScout24 nicht immer alle Motorisierungsvarianten für die Auswahl zur Verfügung zu stehen. Dafür ist die Fahrzeugbewertung bei AutoScout24 insgesamt übersichtlich angelegt und liefert mit Angabe weniger Grunddaten sehr schnell ein Ergebnis.

Das AutoScout24-Preistool liefert wichtige Zusatzinformationen für Privatverkäufer

Darüber hinaus informieren Grafiken darüber, wie viele Autos eines Modelltyps gerade bei AutoScout24 gelistet sind und wie sich der Preis in Abhängigkeit von Kilometerleistung oder Alter entwickelt. Wenn Sie überlegen, Ihr Fahrzeug in Zukunft auf dem Markt anbieten zu wollen, können Sie mit Hilfe dieser Schaubilder ermitteln, welches der ideale Zeitpunkt zum Verkauf ist. Diese wichtigen Zusatzinformationen gerade für Privatverkäufer gibt es bei Schwacke und anderen nicht. Und einen weiteren entscheidenden Vorteil kann das Preistool von AutoScout24 für sich verbuchen: Sie müssen für den Service einer Fahrzeugbewertung nichts bezahlen.

Fahrzeugbewertung ADAC

Mit einem Skoda Yeti testen wir die Fahrzeugbewertung beim ADAC

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) ist als Pannenhelfer mit seinen gelben Engeln auf Deutschlands Straßen unterwegs und bietet seinen Mitgliedern für eine Jahresgebühr zahlreiche Dienstleistungen an. Zum ADAC-Service zählt auch eine Online-Fahrzeugbewertung, die den durchschnittlichen aktuellen Händlerverkaufspreis eines Modells ermittelt. Nach eigenen Angaben nutzt der Club dafür die Datenbasis der Deutschen Automobil Treuhand (DAT), die ihrerseits eine kostenlose Gebrauchtwagenbewertung anbietet. Beim ADAC selbst ist die Restwertermittlung nur für Mitglieder kostenlos.

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Unser Auto- Was ist es wert?

Unser Yeti- Was ist er wert? Der ADAC bewertet ihn mit 11.450€.

Wir selbst sind ADAC Mitglied und haben uns in das System eingeloggt, um zu testen, wie es funktioniert und welche Ergebnisse es für ein konkretes Modell liefert: Einen Skoda Yeti Ambiente 2.0 Diesel mit 81 kW und drei Sonderausstattungsmerkmalen. Unser Test soll zeigen, ob die Autoschätzung des Clubs Vorteile gegenüber der kostenlosen Restwertermittlung von Anbietern wie DAT, AutoScout24 oder mobile.de bietet. Auch interessierte uns die Frage, ob das ADAC-Ergebnis mit den Werten der Schwacke Liste vergleichbar ist, deren Angaben in der Kfz-Branche oft als Richtschnur für die Preisgestaltung dienen.

Schneller Zugang zur kostenlosen Gebrauchtwagenbewertung des ADAC

Zur Suchmaske der Gebrauchtwagenbewertung geht es über die Startseite www.adac.de, wo Mitglieder sich mit ihrer Mitgliedsnummer und einem Password in das System einloggen können. Nachdem das geschehen ist, klicken Sie auf den Reiter „Info, Test & Rat“, dort auf „Fahrzeugkauf & Verkauf“, dann auf „Gebrauchtfahrzeuge“. Unter der Überschrift „Gebrauchtwagenpreise“ hat der Club seine Suchmaske eingerichtet, die mit sieben auszufüllenden Feldern sehr übersichtlich ausfällt und sofort eine gute Orientierung ermöglicht. Nur bei der Überschrift hätten wir uns anstelle der sehr allgemeinen Angabe „Gebrauchtwagenpreise“ einen konkreteren Hinweis gewünscht, dass wir hier bei der Gebrauchtwagenbewertung des ADAC gelandet sind.

Die Dateneingabe in die Suchmaske ist benutzerfreundlich

Nichts zu bemängeln gibt es an der Bedienerfreundlichkeit des ADAC-Systems zur kostenlosen Fahrzeugbewertung. Die Maske folgt einem logischen Aufbau und benutzt statt Kfz-Expertenbegriffen allgemein verständliche Rubriknamen. Bei der DAT etwa hatten wir uns bei unserem Test zunächst irritiert gefragt, welche Daten überhaupt verlangt wurden, da dort Fachbegriffe wie Haupt- und Untertyp auftauchten. Beim ADAC also kann es sofort und klar strukturiert losgehen. Diese Angaben müssen Sie bereithalten, um sie in die Suchmaske einzugeben:

  • Fahrzeugart: Pkw/Van, Geländewagen/SUV, Transporter/Kleinbus, Krafträder
  • Erstzulassung: Auswahl von Monat und Jahr aus einer Liste
  • Kilometerstand: Direkteingabe der Laufleistung
  • Marke: Auswahl aus einer Liste
  • Modell: Auwahl aus einer Liste
  • Fahrzeugtyp: Auswahl aus einer Liste.

Alternative Suche mit den Schlüsselnummern der Zulassungspapiere

Wenn Sie sich als Käufer über das Preisniveau eines bestimmten Modells informieren möchten, nutzen Sie die Suche wie oben angegeben. Als Verkäufer eines Gebrauchten verfügen Sie über die Zulassungspapiere, so dass Sie die kostenlose Gebrauchtwagenschätzung beim ADAC statt über die Eingabe von Marke und Modell auch mit den Schlüsselnummern beginnen können. „Suche mit Kfz-Schein“ heißt es das beim Automobilclub, und dort öffnet sich eine zweite Suchmaske, in der Hersteller- und Typschlüsselnummer (HSN und TSN) abgefragt werden. Auf einer Zulassungsbescheinigung, die bis zum 30.09.2005 ausgestellt wurde, sind HSN und TSN in den Rubriken „zu 2“ und „zu 3“ angegeben. Bei neueren Zulassungspapieren stehen die Nummern unter Punkt 2.1 und 2.2. Die Suche über die Schlüsselnummern ermöglicht eine eindeutige Identifizierung jedes Modells. So sparen Sie sich die Suche in den unter Umständen langen Auswahllisten, die sich in der ersten Suchmaske öffnen. Auch kann die Suche ohne Schlüsselnummern ihre Tücken haben. Das mussten wir bei unserem Yeti-Test selbst erfahren.

Falsche Angabe der Fahrzeugart blockiert die ADAC-Fahrzeugbewertung

Unser Testlauf brachte zuerst eine Überraschung: Ein Skoda Yeti war in der Klappliste, die sich in der Rubrik „Modell“ der Suchmaske öffnete, gar nicht aufgeführt. Andere Modelle des Herstellers Skoda gab es da durchaus. Erst eine Überprüfung bei unserer Auswahl der Fahrzeugart ergab, warum wir den Yeti nicht finden konnten. Wir hatten ihn als Pkw eingestuft, schließlich steht in der Zulassung als Bauart „Kombilimousine“. Für den ADAC aber ist der Yeti ein Geländewagen. Bei Auswahl der falschen Fahrzeugart lieferte das System daher kein Ergebnis. Erst nach der Korrektur konnten wir das Modell in der Auswahlliste finden und die Restwertermittlung starten. Insofern sind Sie mit der Suche über Schlüsselnummern auf der sicheren Seite, wenn Sie bei der Einordnung der Fahrzeugart im Unklaren sind.

ADAC-Fahrzeugbewertung für bis zu zehn Jahre alte Modelle möglich

Anders als etwa bei der DAT oder bei Schwacke enthält die Datenbank zur ADAC-Gebrauchtwagenschätzung nur Fahrzeuge bis zu einem Alter von zehn Jahren. Bei Schwacke oder dem Online-Aufkäufer wirkaufendeinauto.de können Modelle bis zu einem Alter von zwölf Jahren oder älter bewertet werden. Bei AutoScout24 liefert die Schätzung nur Ergebnisse für Fahrzeuge, deren Erstzulassung nicht länger als sechs Jahre zurückliegt. Im Vergleich mit anderen kostenlosen oder entgeltpflichtigen Restwertermittlungen liegt der ADAC in diesem Punkt also im Mittelfeld. Ein Widerspruch ist uns bei unserem Test allerdings aufgefallen: Während der ADAC als Einleitung auf die Zehn-Jahres-Frist hinweist, öffnet sich in der Suchmaske in der Rubrik „Erstzulassung“ eine Liste mit 13 auszuwählenden Jahresangaben. Das heißt, wir können entgegen der selbst gemachten Einschränkung des ADAC sogar 13 Jahre alte Modelle im Restwert schätzen lassen. Da sollten die Systempfleger des Clubs vielleicht nachbessern und ihre Angabe im Einleitungstext korrigieren.

Das Ergebnis der kostenlosen Fahrzeugbewertung durch den ADAC

Der ADAC ermittelt den Restwert eines Fahrzeugs auf Grundlage von Daten, die ihm von der DAT zur Verfügung gestellt werden. Es wäre also zu erwarten, dass die Yeti-Schätzung bei beiden Anbietern gleich ausfällt. Doch das ist erstaunlicherweise nicht der Fall. Die DAT ermittelte für unseren Testwagen einen durchschnittlichen Händlereinkaufspreis von 9744 Euro. Die Fahrzeugbewertung des ADAC liefert uns hingegen einen Wert von 11.450. Der Grund für diese Diskrepanz: Der ADAC nennt den durchschnittlichen Händlerverkaufspreis. Die Differenz von rund 1700 Euro kommt also zustande, weil der Autoclub den Händleraufschlag in seine Schätzung einberechnet. Vergleichen wir das ADAC-Ergebnis mit den Angaben der Schwacke Liste (Händlereinkaufspreis: 11.250 Euro; Händlerverkaufspreis: 13.250 Euro), dann können wir feststellen: Da der ADAC die DAT-Daten nutzt, liefern beide einen eher niedrig angesetzten Schätzwert.

Das ADAC-Testergebnis im Vergleich zu anderen Fahrzeugbewertungen

In jedem Fall ist es für den Verbraucher verwirrend, dass die Online-Anbieter von Gebrauchtwagenschätzungen mal den Händlereinkaufswert und mal den mit Gewinnmarge kalkulierten Händlerverkaufspreis angeben. Überdies hat unser ADAC-Test einmal mehr gezeigt, dass unterschiedliche Tools auch unterschiedliche Ergebnisse liefern können. Die DAT und der ADAC schätzen offenbar eher vorsichtig. Das Beispiel AutoScout24 zeigt, dass es aber auch Anbieter von kostenlosen Fahrzeugbewertungen gibt, deren ermittelte Durchschnittspreise sehr hoch liegen können. So ergab sich für unseren Yeti bei AutoScout24 ein Durchschnittswert von fast 16.400 Euro. Mobile.de stufte das Modell im Test mit gut 13.500 Euro ein und bot damit einen Kompromiss.

Zur eigenen Preisgestaltung mehrere Schätzungen einholen und vergleichen

Fazit: Damit Sie als Verkäufer selbst einen konkreten Preis für Ihr Fahrzeug festlegen können oder als Käufer eine realistische Vorstellung vom Preisniveau bei einem Modell bekommen, sollten Sie sich nicht auf eine Schätzung verlassen. Testen Sie am besten unterschiedliche Preistools bei mehreren Anbietern, die für Sie eine Fahrzeugbewertung kostenlos oder wie bei Schwacke gegen eine Bearbeitungsgebühr im Internet durchführen.

Fahrzeugbewertung DAT kostenlos

DAT im Praxistest und Vergleich

Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) gehört neben den regionalen TÜV-Organisationen und dem privaten Unternehmen Eurotax Schwacke zu den traditionsreichsten Fahrzeugschätzern in Deutschland. Die DAT bietet gegen Gebühr persönliche Gutachterexpertisen an ihren unterschiedlichen regionalen Standorten an. Als privater Verkäufer und Käufer haben Sie jedoch aus die Gelegenheit, im Internet auf www.dat.de eine kostenlose Fahrzeugbewertung für Pkw, SUV, Kleintransporter, Transporter und Motorräder durchführen zu lassen.



Wir haben uns dieses Angebot im Bereich Pkw einmal genauer angeschaut und dazu einen Skoda Yeti Ambiente 2.0 Diesel des Baujahrs 2010 mit 95.000 Kilometern auf dem Tacho zum Testlauf geschickt. Dabei haben wir das DAT-Servicetool zur Restwertermittlung auf seine Nutzerfreundlichkeit geprüft. Am Ende wollen wir die Frage klären, wie die kostenlose Autoschätzung durch die DAT gegenüber der als Referenz geltenden Schwacke Liste sowie im Vergleich zu anderen Gratis-Bewertungen im Internet dasteht.



Einfacher Zugang zur Gebrauchtwagenschätzung der DAT

Um zur Suchmaske für die Gebrauchtwagenbewertung bei der DAT zu gelangen, wählen Sie auf der Startseite den Reiter „Online-Services“ aus. Von dort geht es im Service für Verbraucher zum Link „Gebrauchtfahrzeugwerte“. Dann erscheint direkt die Suchmaske, in die Sie folgende Daten eingeben können:

  • Die Hersteller- und Typschlüsselnummern (HSN, TSN), die Sie unter Punkt 2.1 und 2.2 der Kfz-Zulassungsbescheinigung finden und mit denen das DAT-System in der Rubrik „KBA“ jedes Modell identifizieren kann (z.B. 8004/AGY für unser Testfahrzeug Skoda Yeti)
  • das Datum der Erstzulassung
  • den Kilometerstand
  • die Fahrzeugart (z.B. Pkw, Transporter, Kraftrad)
  • den Hersteller
  • den Haupttyp (Modell allgemein)
  • den Untertyp (besondere Ausstattungslinie)
  • Motor
  • den Karosserietyp (z.B. Fünftürer)
  • den Radstand
  • die Antriebsart (z.B. Frontantrieb, 4×4 u.a.)
  • die Getriebeart (z.B. Sechsgangschaltung, Automatik)
  • Ausstattungslinie und Marktindex fragen Daten ab, die in der Regel schon unter Ausstattungstyp und Motor angegeben wurden.

Die DAT-Gebrauchtwagenbewertung ist auch ohne Schlüsselnummern möglich

Wenn Sie die Schlüsselnummern, die sich in der DAT-Suche in der ersten Rubrik KBA (Kraftfahrtbundesamt) verbergen, nicht vorliegen haben, müssen Sie auf die kostenlose Gebrauchtwagenbewertung bei der DAT nicht verzichten. In diesem Fall wählen Sie einfach das mit einer Lupe kenntlich gemachte Suchfeld mit dem Stichwort „Freitextsuche“. Hier geben Sie Hersteller und Modell ein, dann liefert Ihnen das System automatisch eine Auswahl der infrage kommenden Varianten, die Sie anklicken können, um den Suchdurchlauf auf diese Weise zu starten.

Legen Sie sich alle Daten für Fahrzeugbewertung bei der DAT zurecht

Es gibt keine Möglichkeit, die einmal abgeschlossene Suche neu zu starten, indem einzelne Angaben korrigiert werden. Stattdessen müssen Sie den Vorgang durch das Aktualisieren der Seite wieder ganz von vorne beginnen und erneut alle Daten eingeben bzw. in jeder Rubrik neu auswählen. Und Achtung: Wenn Sie die Angaben nicht schnell genug machen, wirft das System Sie schon nach wenigen Minuten raus und teilt mit, dass „die Zeit für Ihre Wertermittlung leider abgelaufen ist. Die Daten wurden zurückgesetzt“. Sie sollten also vor Beginn der kostenlosen Gebrauchtwagenschätzung bei der DAT alle Informationen zur Hand haben, die Sie für die Suche dort benötigen.

Fachsprache und Zeitlimit erschweren die DAT-Restwertermittlung unnötig

Unser Urteil zum Servicecharakter der Suchmaske: DAT benutzt Begriffe wie Haupt- und Untertyp, die nicht auf Anhieb für jeden verständlich sind. Das klingt eher nach Expertendeutsch. Dabei verbergen sich dahinter ganz normal Modell und Ausstattungslinie. Mit diesen gängigeren Begriffen könnten die meisten Nutzer sicher mehr anfangen. Dass die Restwertschätzung im ersten Eingabefeld mit dem Kürzel „KBA“ startet, ist ebenfalls verwirrend. Und noch etwas hat uns gestört: Die schnelle Reaktion, mit der das System die Suche selbstständig beendet, wenn man nur relative kurze Zeit keine Daten eingegeben hat, weil man etwa noch eine Angabe nachschauen musste. Auch von einer kostenlosen Fahrzeugbewertung würden wir da eine etwas größere zeitliche Toleranz erwarten. Die Systeme anderer kostenloser Preistools für Gebrauchtwagenschätzungen reagieren jedenfalls nicht so empfindlich auf Verzögerungen.

Das DAT-Testergebnis liegt erheblich unter den Werten anderer Autoschätzungen

Um es gleich vorweg zu sagen: Das Ergebnis der kostenlosen Fahrzeugbewertung durch die DAT hat uns überrascht. Für unseren Testwagen Skoda Yeti ermittelte das System einen Wert von 9744 Euro. Dabei handelt es sich um den am Testtag ermittelten Händlereinkaufswert, der auch bei einem Privatverkauf entscheidend ist. Wenn Sie unseren Yeti über einen Händler kaufen würden, müssten Sie auf den ermittelten Preis noch einmal zirka 2000 Euro aufschlagen. So viel betrüge im Schnitt der Aufschlag eines gewerblichen Verkäufers. Damit liegt die Preisspanne der DAT-Schätzung zwischen 9744 Euro bis etwa 11.744 Euro. Selbst der letzte Wert unter Einbeziehung des Händlergewinns liegt allerdings noch massiv unter den Restwerten, den die Schwacke Liste oder die Fahrzeugbewertungen bei AutoScout24 und mobile.de ausweisen. Die Konkurrenten ermittelten für den Skoda Yeti Restwerte zwischen 11.250 Euro (Einkaufswert Schwacke) und etwa 16.400 Euro (Durchschnittspreis AutoScout24). Das Preistool von AutoScout24 gab als Maximalbetrag sogar über 18.000 Euro für den Yeti an.

Bei der DAT-Fahrzeugschätzung werden Sonderausstattungen nicht mit bewertet

Die Diskrepanz zwischen den Ergebnissen könnte damit zu erklären sein, dass die kostenlose Fahrzeugbewertung bei der DAT über die ausgewählte Ausstattungslinie hinaus keine Sonderausstattungen einpreist. Bei Schwacke hingegen haben wir für unseren Yeti die teure Metalliclackierung und eine Klimaautomatik angeben können. Ebenso beim Tool von mobile.de, das einen Durchschnittspreis von rund 13.650 Euro für den Yeti errechnete. Insgesamt schlugen die drei Extras beim Neuwagenkauf mit fast 1000 Euro zu Buche. Wenn wir diese Summe auf das DAT-Ergebnis aufschlagen, bleibt die DAT nur noch um einige hundert Euro etwa hinter dem Händlereinkaufswert auf der Schwacke Liste zurück. Eine weitere Erklärung für die Differenz könnte sein, dass die DAT in ihrer Restwertermittlung von tatsächlich am Markt erzielten Preisen ausgeht, die meist unter denen liegen, die in den Angeboten in den Autobörsen gefordert werden. AutoScout24 und mobile.de bewerten unseren Yeti zwar mit über 13.000 Euro, doch berücksichtigt dieser Wert eben nicht den Verhandlungsspielraum beim Verkauf eines Gebrauchtwagens. Wenn wir davon ausgehen, dass Sie als Käufer noch 15 Prozent vom geforderten Preis herunterhandeln, dann nähern wir uns hier ebenfalls dem von der DAT ermittelten Gebrauchtwagenwert an.

Die DAT-Bewertung lässt wenig Spielraum für die Preisverhandlungen

Die DAT-Bewertung wirkt auf den ersten Blick im Vergleich zwar sehr niedrig, sie könnte sich aber unter realen Marktbedingungen als durchaus richtig erweisen. Als Verhandlungsgrundlage taugt sie allerdings für Verkäufer eines Gebrauchtwagens gerade deswegen nicht. Denn wenn Sie Ihr Fahrzeug zu dem von der DAT ermittelten Preis anbieten würden, bliebe Ihnen praktisch kein Spielraum mehr, um einem interessierten Käufer in seinen Preisvorstellungen noch entgegenkommen zu können. Fazit: Sie müssen bei der DAT-Fahrzeugbewertung selbst einschätzen, wie viel Sie auf den ermittelten Wert aufschlagen, um am Ende wenigstens einen Erlös in Höhe des ermittelten Restwerts zu erzielen. Ein Vergleich unterschiedlicher Fahrzeugbewertungen kann dabei helfen, den DAT-Preis richtig einzuordnen.

Vergleichen Sie Fahrzeugbewertungen unterschiedlicher Anbieter

Da die DAT nicht mitteilt, auf welcher Datenbasis sie ihre Fahrzeugbewertung vornimmt, können wir letztlich keine endgültige Erklärung für die „Unterbewertung“ anbieten. DAT gibt auf seiner Internetseite nur den Hinweis, dass die Schätzung „gemäß den Ergebnissen der DAT-Marktbeobachtung im laufenden Kalendermonat“ basiere. Generell scheint es aber so zu sein, dass die DAT eher vorsichtig und auf Grundlage bereits verhandelter Preise schätzt. Dass sollten Sie im Hinterkopf behalten, wenn Sie ein Fahrzeug dort bewerten lassen. Tipp: Allein auf die Autoschätzung der DAT sollten Sie sich nicht verlassen. Holen Sie stattdessen lieber Vergleichswerte ein und nutzen Sie die unterschiedlichen Angebote, die Sie in Autobörsen und bei Online-Gebrauchtwagenkäufern wie wirkaufendeinauto.de kostenlos aufrufen oder gegen eine Gebühr bei Schwacke nutzen können. Einen klaren Vorteil haben Sie allerdings bei der DAT: Hier werden auch ältere Fahrzeuge bewertet, deren Erstzulassung nicht länger als zwölf Jahre zurückliegt. Die Autoportale hingegen können für solche Baujahre meist keine Fahrzeugbewertung durchführen, da die Datengrundlage in ihren Systemen dafür in der Regel nicht ausreichend ist.