Abracar Bewertung und Erfahrungen

Inhalt:

Abracar – unser eigener Erfahrungsbericht

Unser Vorhaben bestand darin, unseren Skoda Yeti mit Dieselmotor zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen. Das Problem war jedoch, dass es sich um einen Motor handelte, der auch vom Dieselskandal betroffen war. Wir haben es versucht, unseren Gebrauchtwagen über abracar zu verkaufen. Wie dies genau vonstatten ging und welchen Preis wir erzielen konnten, haben wir nachfolgend näher beschrieben und auch in einer Videodokumentation festgehalten.

Tipp vorab: erstmal Auto bewerten lassen

Was ist das Besondere an Abracar?

Der gängigste weg ist noch immer der, sein Auto über eine der bekannten Autobörsen (mobile.de, autoscout24, ebay-kleinanzeigen) anzubieten. Dabei treten meist zwei grundsätzliche Herausforderungen auf. Das erste Problem ist, einen angemessenen Preis für den Gebrauchtwagen zu ermitteln. Wird der gewünschte Preis zu hoch veranschlagt, melden sich keine Interessenten. Andererseits möchte aber auch keiner sein Fahrzeug unter Wert veräußern. Das zweite Problem besteht darin, dass der Verkäufer mitunter endlose Gespräche mit Interessenten führen muss. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern es strapaziert auch die Nerven.

Abracars Auszeichnung als Fairness-Autoankäufer

Abracars Ansatz hingegen ist der, dem privaten Verkäufer diesen ganzen Stress abzunehmen. Die einfache Kontaktaufnahme mit diesem Portal, das auch zur Allianz gehört, reicht aus. Dann hat der Verkäufer nichts weiter mit dem Verkauf zu tun. Ob das alles wirklich so klappt, oder ob es irgendwelche Probleme bei dieser Art des Verkaufs gibt, wollten wir beim Verkauf unseres Skoda Yeti genauer herausfinden.

Wie hoch bewertet Abracar mein Auto?

Im ersten Schritt war es uns möglich, online eine Werteinschätzung durchführen zu lassen. Diese Online-Preisermittlung dient sozusagen als Startpreis. Als Referenz zogen wir die allseits bewährte Schwacke-Liste zurate. In der Schwackeliste erfuhren wir, dass der Einkaufspreis für unseren Skoda Yeti aus dem Baujahr 2010 mit einer Laufleistung von 153.000 Kilometern bei 6.800 Euro liegt. Als Händlerverkaufspreis wurde dort ein Wert von 8.650 Euro genannt. Die kostenlose Onlinebewertung von abracar schätzte unser angebotenes Fahrzeug mit einem Wert von 8.700 Euro ein. Die ermittelten Preise sind also nahezu identisch. Das zeugt von einer hohen Professionalität. Bei dieser Bewertung fiel uns aber noch eine Besonderheit auf. Bei abracar wurden auch einzelne Ausstattungsmerkmale in die Bewertung mit einbezogen. Das ist bei vielen anderen Portalen nicht der Fall.

Falls auch Sie Ihren Gebrauchtwagen von abracar einschätzen lassen möchten, können Sie gerne das auf dieser Seite vorhandene Formular nutzen. Dieses wurde uns freundlicherweise von abracar zur Verfügung gestellt. Die Bewertung erhalten Sie dann per E-Mail. Uns wurde von abracar versichert, dass die geltenden Datenschutzrichtlinien eingehalten werden. Daher können Sie bedenkenlos Ihre E-Mail-Adresse eingeben. Diese wird nicht an Dritte weitergegeben.

So ging es dann weiter

Nachdem wir dann Kontakt mit abracar aufgenommen hatten, dauerte es nicht mehr lange, bis ein Gutachter zu uns nach Hause kam. Er hat selbstverständlich zuvor mit uns einen Termin vereinbart. Die Gutachter, die von abracar beauftragt werden, sind ausgebildete Sachverständige. Das ist schon bei dem professionellen Vorgehen sofort spürbar. Dem Gutachter fielen sofort die vor kurzem angebrachten Neuteile auf. Er machte nur eine kurze Probefahrt, um sich von dem technischen Zustand des Fahrzeugs zu überzeugen.

Anschließend machte der Gutachter zahlreiche Fotos von unserem Skoda Yeti. Eigentlich war alles ganz schnell erledigt. Aus den von unserem Fahrzeug gewonnenen Daten erstellte er eine sechsseitige Dokumentation. Auf weiteren 14 Seiten schickte er dann die Fotos an abracar. Daraus wurden dann auf allen gängigen Portalen Anzeigen geschaltet. Besonders vorteilhaft ist, dass dieser Anbieter bei nahezu allen bekannten Verkaufsportalen Premiumaccounts betreibt. Dadurch wird eine große Zielgruppe angesprochen. Zudem verfügt abracar über einen großen Pool an Interessenten, die schon nach möglichen Fahrzeugen gefragt haben.

Wir brauchten uns um nichts weiter zu kümmern. Nach ein paar Tagen bekamen wir dann Bescheid, dass ein Interessent unseren Yeti zu einem Preis von 7.500 Euro erworben hat. Damit war der gesamte Verkaufsprozess für uns abgeschlossen, ohne dass wir in irgendeiner Form Stress hatten. Zudem erzielten wir einen überdurchschnittlich hohen Verkaufspreis für unseren Gebrauchtwagen.

Vor- und Nachteile von Abracar

Im Gegensatz zu anderen Ankaufsportalen verkaufen wir unseren Gebrauchtwagen nicht direkt an abracar. Dieser Anbieter dient nur als Vermittler. Er ist den Verkäufern sozusagen beim Verkauf der Fahrzeuge behilflich. Der Fahrzeugverkauf erfolgt mit höchster Professionalität. Das beginnt schon damit, dass die Interessenten sich nicht direkt an den Fahrzeugverkäufer wenden, sondern alle Einzelheiten mit den Verkaufsprofis von abracar klären.

Wie hoch ist die Provison bei abracar?

Zudem ist abracar immer bemüht, einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen. Der Grund für dieses besondere Engagement ist, dass abracar eine Provision von vier Prozent des Verkaufspreises berechnet. Die Verkaufsprovision ist allerdings bei 999 Euro gedeckelt. Das bedeutet, wer ein besonders teures Fahrzeug verkauft, braucht maximal 999 Euro, für diesen Service zu entrichten. Die Mindesthöhe der Provision beträgt 399 Euro.

Die Höhe der Verkaufsprovision wirkt vielleicht etwas abschreckend. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, welchen umfangreichen Service dieses Portal bietet. Wie schon bereits beschrieben, kommt der Gutachter direkt nach Hause. Der Verkäufer muss sein Fahrzeug nirgends hinbringen. Dann werden die Anzeigen professionell erstellt und die komplette Kommunikation mit den Kunden wird von abracar übernommen. Das ist jedoch noch nicht alles.

Abracar erstellt einen rechtssicheren Kaufvertrag. Damit sind sowohl der Verkäufer als auch der Käufer aus rechtlicher Sicht immer auf der sicheren Seite. Auch die Bezahlung erfolgt über ein sicheres System. Erst dann, wenn das Fahrzeug bezahlt ist, kann es von dem Käufer abgeholt werden. Kurzfristige und völlig unerwartete Nachverhandlungen fallen weg. Zudem bietet abracar dem Käufer eine Garantie von 60 Tagen nach der Fahrzeugübergabe an. Sollten wider Erwarten schon nach kurzer Zeit Schäden an dem verkauften Fahrzeug auftreten, kann der Verkäufer nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.

Bei allen diesen Vorteilen fragen sich jetzt viele Leser, wo denn der Haken ist? Der einzige Haken besteht darin, dass nicht alle Fahrzeuge über abracar verkauft werden können. Gebrauchtwagen, die schon älter als 15 Jahre sind oder schon eine Laufleistung von mehr als 200.000 Kilometern haben, werden von abracar in der Regel nicht vermittelt. Das Gleiche gilt auch für Unfallwagen sowie für Fahrzeuge, die nicht mehr fahrtüchtig sind.

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